{"id":996,"date":"2013-12-19T15:57:55","date_gmt":"2013-12-19T13:57:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=996"},"modified":"2014-02-28T10:41:12","modified_gmt":"2014-02-28T08:41:12","slug":"singapur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/asien\/singapur\/","title":{"rendered":"Singapur"},"content":{"rendered":"<p><strong>23. &#8211; 27. Dezember 2013<\/strong><\/p>\n<p>23. &#8211; 27. Dezember: Fr\u00fchzeitig liess ich mich an den Flughafen von Delhi fahren. Man weiss ja nie, wie lange das ganze Prozedere dauert an den indischen Flugh\u00e4fen. Diesmal war ich positiv \u00fcberrascht, alles ging reibungslos, ausser dass ein paar Inder einmal mehr bei der Sicherheitskontrolle dr\u00e4ngelten, von hinten einem non-stop in die Beine stiessen oder einfach zuvorderst bei der Warteschlange hinliefen. Nun gut, im indischen Wortschatz existiert das Wort Anstand gar nicht! Es ging sogleich weiter so. Im Flieger hat eine Dame etwa 5 Handgep\u00e4ckst\u00fccke mitgenommen und diese \u00fcberall in die Gep\u00e4ckf\u00e4cher verstaut und den Gang blockiert. Die nachfolgenden Passagiere fluchten und dr\u00e4ngelten. Erst nach etwa 5 Minuten sah ich, dass ich in der gleichen Reihe sass wie diese Dame. Ja, und das war erst der Anfang. Sie meckerte die ganze Zeit herum, wollte schon was zum Trinken bevor wir in der Luft waren. Der Sitz war auch nicht recht, und sowieso war alles nicht in Ordnung. Wohlwissend, wir flogen Singapore Airlines, eine wirklich Top-Airline. Einmal in der Luft verteilten die Flight Attendants die bestellen Spezialmen\u00fcs. Und warum bekommt dann die Dame ihr Essen nicht auch schon jetzt und muss warten? Und endlich kam unsere Reihe dran. Ich bestellte ein internationales Men\u00fc. Die Flight Attendant verwechselte offenbar das Essen und gab mir ein indisches Lammgericht. Die meisten von euch wissen, dass ich kein Lammfleisch esse, weshalb ich mir erlaubte, der Flugbegleiterin die Mahlzeit zur\u00fcck zu geben. Au weja, das h\u00e4tte ich lieber sein lassen. Von der netten Damen wurde ich zusammengestaucht, was mir einfalle, das sei schliesslich ein indisches Essen und k\u00f6nne es wenigstens meinem Sitznachbar weitergeben. Freut mich, Madame, Sie kennen zu lernen&#8230; Was sie nicht wissen konnte, war, dass sie just in diesem Moment mit ihrer Aussage den ber\u00fchmten Tropfen zu viel ins volle Fass goss, der dieses zum \u00dcberlaufen brachte. Ich bin ja wirklich ein friedliebender Mensch und schon gar nicht aggressiv, aber am liebsten h\u00e4tte ich sie gefragt, ob sie ihre Morgenklatsche bereits erhalten habe. Ich wies sie dann mal zurecht, dass sie das erstens nichts angehe, zweitens der Gentlemen neben mir ein vegetarisches Essen bestellt hatte, und drittens, dass sie dieses Essen gerne haben k\u00f6nne, schliesslich sei dies ein indisches Essen. Offenbar haben meine Worte ihre Wirkung nicht verfehlt, auf einmal war Ruhe, Ruhe w\u00e4hrend dem ganzen Flug, welche Wohltat! Sie ass \u00fcbrigens ihre in Alufolie eingepackten und selber mitgebrachten Sandwichs&#8230; Es gibt \u00fcbrigens ein F\u00f6teli, das diese Situation symbolisch nicht besser beschreiben k\u00f6nnte&#8230; \ud83d\ude09 In Singapur fuhr ich zu meinem gebuchten Hostel, das ziemlich zentral lag. Am n\u00e4chsten Morgen machte ich erst einmal eine Stadtrundfahrt, um mich ein wenig zu orientieren. Die Wetterprognosen waren nicht umwerfend, Regenwolken irrten umher. So entschloss ich mich, in den empfohlenen botanischen Garten zu gehen, wo es auch den weltgr\u00f6ssten Orchideen-Garten zu bestaunen gab. Auf den Bildern k\u00f6nnt ihr gerne die sch\u00f6nen Orchideen anschauen. Singapur ist eine echte Weltstadt, und welch Unterschied zu Indien! Die Stadt gefiel mir sehr gut, wobei sie noch sch\u00f6ner wird, sobald Dunkelheit einbricht, wie ihr auf den Fotos erkennen k\u00f6nnt. Und ich konnte mich frei bewegen wie ein Vogel, wie herrlich. Am n\u00e4chsten Morgen ging ich aufs Riesenrad, um die Stadt von oben zu besichtigen. Beim Anstehen schupste mich jemand von hinten ein paar Mal ins Bein. Als ich mich umdrehte, stand eine in einen Sari gewickelte Frau&#8230;, nice to meet you Madam&#8230; \ud83d\ude09 Am Abend gibt es bei der Marina Bay eine Laser-Show, bei den sogenannten Supertrees eine Licht- und Musikshow, alles umsonst. Das liess ich mir nicht nehmen, es lohnte sich. Am dritten Tag in Singapur ging ich auf die Insel Sentosa. Dies ist eine Vergn\u00fcgungsinsel. F\u00fcr jeden wird etwas geboten, vom Aquapark, \u00fcber die Universalstudios, Casino, Musical bis hin zu echten Badestr\u00e4nden, alles ist vorhanden. So kann man ohne weiteres seine freie Zeit dort verbringen so lange man will. Ach ja, es war noch Weihnachten, das habe ich beinahe vergessen. Um ehrlich zu sein, kam bei mir nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf. Dennoch habe ich an alle euch gedacht. Um noch etwas n\u00e4her bei euch zu sein, ging ich ins March\u00e9 (Schweizer Restaurantkette) &#8211; m\u00f6get mir dies verzeihen &#8211; und ass eine wirklich feine R\u00f6sti mit Spiegelei. Ich habe auch verschiedene Weihnachtsb\u00e4ume bildlich eingefangen. Die Besitzerin des Hostels sagte mir bei Ankunft, dass wenn es regnet, man einfach ins n\u00e4chste Shoppingcenter gehen soll&#8230; Singapur ist ein einziges Shoppingparadies. Das ist wirklich unglaublich, da steht ein Einkaufszentrum nach dem anderen. Mein Shopping beschr\u00e4nkte sich aufs Eye-Shopping&#8230; Und schon bald verliess ich diesen Insel- und Stadtstaat Richtung Malaysia.<\/p>\n<p>Thema Strafe in Singapur: Wie ihr alle wisst, hat Singapur den Ruf der saubersten und ordentlichsten Stadt der Welt. Aber wie sieht es aus, wenn man dagegen verst\u00f6sst? Vandalismus und Graffiti k\u00f6nnen Geldstrafen sowie auch Pr\u00fcgel mit dem Rohrstock zur Folge haben. Der Verkauf von Kaugummi war von 1992 bis Mai 2004 verboten. Die Einfuhr von Kaugummi ist verboten, ausgenommen solcher zum medizinischen Gebrauch. Mittlerweile ist der Verkauf von Kaugummi zwar gestattet, jedoch weiterhin stark eingeschr\u00e4nkt. Der K\u00e4ufer muss ein Arztrezept und seinen Personalausweis vorzeigen. Weitere Beispiele gef\u00e4llig? Bitte sch\u00f6n: Singapur ist das einzige Land der Welt, in das Zigaretten nicht duty free eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfen. Die Geldstrafe f\u00fcr die Einfuhr einer Stange Zigaretten betr\u00e4gt das zehnfache des Preises innerhalb Singapurs (derzeit 110 SGD, folglich 1100 SGD, also rund 800 CHF). Selbst wenn man eine angebrochene Schachtel mit sich tr\u00e4gt, darf diese maximal 17 Zigaretten beinhalten. Nun, k\u00fcmmert mich pers\u00f6nlich nicht gross, da ich ja Nichtraucher bin&#8230; \ud83d\ude42 Oder, hohe Geld- und Sozialarbeitsstrafen (z. B. mit einer neonleuchtenden Weste und der Aufschrift \u201eORDER FOR corrective work\u201c den Strand s\u00e4ubern) werden gegen Personen verh\u00e4ngt, die M\u00fcll (auch Zigarettenkippen) achtlos auf die Stra\u00dfe werfen. Wer nach Singapur reist, hat gef\u00e4lligst zu parieren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. &#8211; 27. Dezember 2013 23. &#8211; 27. Dezember: Fr\u00fchzeitig liess ich mich an den Flughafen von Delhi fahren. Man weiss ja nie, wie lange das ganze Prozedere dauert an den indischen Flugh\u00e4fen. 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