{"id":759,"date":"2013-11-28T14:31:50","date_gmt":"2013-11-28T12:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=759"},"modified":"2013-12-18T20:37:22","modified_gmt":"2013-12-18T18:37:22","slug":"neu-delhi-rajasthan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/asien\/neu-delhi-rajasthan\/","title":{"rendered":"Indien \/ Neu Delhi + Rajasthan"},"content":{"rendered":"<p><strong>17. November &#8211; 8. Dezember 2013<\/strong><\/p>\n<p>4. &#8211; 8. Dezember 2013: Agra verliessen wir mit dem Zug. Das ist ja auch ein Erlebnis in Indien. T\u00e4glich fahren mehr als 20 Mio. Menschen mit dem Zug umher. Ich war schon ein wenig beeindruckt, da klappte alles wie am Schn\u00fcrchen. Man muss vielleicht unterscheiden zwischen Vororts- und Fernz\u00fcgen. Vorortsz\u00fcge k\u00f6nnen zum Horror werden, v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllt, Damen haben separate Wagen, Menschen hangen an den Eingangst\u00fcren. Aber die Fernz\u00fcge sind wirklich nicht schlecht. Da muss man auch zum voraus reservieren, sonst hat man keine Chance einen Sitzplatz zu kriegen. Unser Wagen hielt genau dort, wo er bereits auf dem Perron angeschrieben war. Also rein, unsere Pl\u00e4tze waren reserviert. Wir fuhren Richtung Osten nach Jhansi, wo wir von einem neuen Fahrer abgeholt wurden. Der erste Eindruck war nicht besonders gut, der Fahrer f\u00fchrte seinen Wagen durch die Gegend als sei er an einem Qualifying eines Formel 1 Rennens, und das auf den zum Teil misslichen Strassen. Eigentlich dachten wir, dass wir bis nach Khajuraho durchfahren, Fehlanzeige. Unterwegs stieg ein F\u00fchrer ein, der uns Orchha zeigte. Ach so, somit musste ich noch schnell Geld aus meinem Rucksack nehmen, den Rucksack liess ich im Auto zur\u00fcck wie immer, aber hier war es ein Fehler wie sich sp\u00e4ter herausstellte. Also schauten wir diesen Ort an, Pal\u00e4ste und Tempel, Nr. 256 und 589&#8230; \ud83d\ude42 Nach der Besichtigung fuhren wir nach Khajuraho. Das ist der Ort, wo es die Kamasutra-Tempel gibt. Am Abend machte ich wieder einmal Auslegeordnung, auch mit dem Geld, und das wieder mal seit ein paar Tagen. Gleich merkte ich, dass mein Bargeldbestand schm\u00e4ler war als sonst, also rechnete ich nach. Es fehlten rund USD 400, SGD 160 und etwas Rupien. Da ich seit ein paar Tagen keinen Kassensturz mehr machte, konnte ich freilich nicht beweisen, wer mir das Geld genommen hat. Obwohl in meinem Innersten verd\u00e4chtigte ich den neuen Fahrer, irgendwie eine bl\u00f6de Situation. Leider konnte ich dann nichts mehr machen, aber der Verlust tat schon weh, autsch! Als w\u00e4re das nicht genug gewesen. Zu sp\u00e4ter Stunde als ich meinen Magen mit dem mitgebrachten Whisky desinfizieren wollte, merkte ich, dass auch dieser Vorrat beachtlich abnahm. So als ambitionierte Schnapsnase musste ich auch das verkraften. \ud83d\ude42 Aber die Reise geht nat\u00fcrlich trotzdem weiter. Wo waren wir nun stecken geblieben? Ach ja bei den Kamasutra-Tempeln&#8230; \ud83d\ude42 Nun bitte keine falschen Gedanken meine Lieben! Da darf man keine falschen Erwartungen haben, wenn man das h\u00f6rt, resp. sieht. Es sind \u00fcberhaupt keine Lustpal\u00e4ste, es sind Tempel, die zuerst einmal in einem ausgezeichneten Zustand sind, und von all den Figuren, die man sehen kann, sind gerade mal 7 % mit erotischen Positionen belegt, die anderen 93 % sind ganz seri\u00f6s. Indien ist wirklich ein kontroverses Land, mit den Armen und Reichen, der Pr\u00fcdheit auf der einen Seite und den inzwischen sehr sexy Bollywood-Filmen andererseits, oder in Indien stehen die modernsten Windkraftwerke, und gleich nebenan brauchen die Leute die Felder als Toilette, weil sie zu Hause schlichtweg keine haben. Aber es war schon lustig zu sehen, dass gewisse Gl\u00e4ubiger, die einen aktiven Tempel aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden aufsuchten, doch gerne und nicht ganz abgeneigt \u00fcber den Zaun schauten, um gewisse Figuren zu betrachten und dabei etwas verlegen l\u00e4chelten. Welche Figuren? Ich stelle euch gerne ein Bild auf den Blog, das diese Positionen zeigt, welche ja bekannterweise nummeriert sind. Es soll euch einfach zeigen, wie es dort tats\u00e4chlich aussieht. Erkennt ihr alle Zahlen? Aber denkt daran, es sind nicht die aktuellen Lottozahlen, wenn ihr nun meint, dass ihr das grosse Los gezogen habt&#8230; \ud83d\ude09 Am Nachmittag machten wir noch einen Ausflug zu einem Wasserfall, resp. Canyon, wo wir zudem eine kleine Safari machen konnten. Unser F\u00fchrer war wirklich sehr nett und lud uns am n\u00e4chsten Morgen noch zu sich nach Hause ein, wo wir einen Tee serviert bekamen. Dann ging es per Flug nach Varanasi, schlichtweg das geistliche und spirituelle Zentrum Indiens. Es ist wirklich ein spezieller Ort mit nicht weniger als 2000 Tempeln. Wir wurden gewarnt, dass es die dreckigste Stadt von ganz Indien sei mit vielen Bettlern und vor allem vielen Pilgern. Varanasi liegt auch am heiligen Fluss, dem Ganges. Ich war sehr gespannt, was auf uns wartete. Varanasi hat mir sehr gut gefallen, etwas ganz anderes, als wir bis anhin gesehen haben. Dreckig? Nun, verglichen mit unseren Verh\u00e4ltnissen schon, aber f\u00fcr indische Verh\u00e4ltnisse fand ich die Stadt nicht dreckiger als die anderen Orte. Es hat extrem viele Pilger, die hierher kommen, um im heiligen Fluss ihr Bad zu nehmen. Dabei sollte man sieben Mal den Kopf unter Wasser halten. Wenn man sieht, was da alles im Ganges herumschwimmt&#8230; Von toten K\u00fchen, \u00fcber die Kanalisation bis \u00fcber Asche von Toten, einfach alles. Also, wenn meine paar Haare bald ausfallen, dann wisst ihr warum! Nein, nein, keine Angst, ich nahm kein Bad im Ganges. Wir machten jedoch eine Bootsfahrt gegen den Abend, und am n\u00e4chsten Morgen zum Sonnenaufgang. Es war ganz spannend, all den Leuten zuzuschauen. Es hat tats\u00e4chlich auch viele Bettler, es sind wirklich arme Leute, ein paar haben Lepra, andere sind tot krank. Aber f\u00fcr sie gibt es nicht sch\u00f6neres, als zum Ganges zu kommen. In Varanasi nahmen wir am n\u00e4chsten Tag auch Abschied vom Norden Indiens.<\/p>\n<p>Thema Indien, ja oder nein: Es ist Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Indien zu beschreiben ist gar nicht so einfach, man h\u00f6rt immer so viel, einige von euch waren schon dort mit unterschiedlichen Erfahrungen. Eines muss ich gleich best\u00e4tigen, es ist ein nicht sehr einfaches Land zum bereisen, und schon gar nicht einfach zum verstehen. In den St\u00e4dten ist es permanent laut, mit viel Verkehr, \u00fcberall hupt es, konstant viele Leute, aufpassen mit der Hygiene, dem Essen und Trinken, D\u00fcfte unterschiedlicher Art von links und rechts, Verk\u00e4ufer, die einem fast zum Wahnsinn treiben. Wenn man nein sagt, dann kommt gleich der Spruch, dass alles billig ist. Aber, ob man es \u00fcberhaupt braucht, spielt keine Rolle, Hauptsache, es ist billig. Es dreht sich immer alles ums Geld, jeder will Geld von einem. Wenn man einen Preis abmacht, dann wird am Schluss doch noch versucht, noch mehr Geld zu verlangen. Manchmal kommt man sich vor wie ein wandelnder Bancomat. In den L\u00e4den versucht jeder, einem noch sonst irgendetwas anzudrehen. Wenn man eine Zahnpaste kaufen will, dann kommt man vermutlich noch mit einem Kashmir-Teppich raus&#8230; \ud83d\ude09 Die Rolle der Frau in Indien darf man auch nicht wirklich n\u00e4her anschauen, die Frau hat nicht wirklich viele Rechte, zumindest im sozialen Leben nicht. Manchmal ist es ein Kampf, den man nicht einfach so aufgeben darf. Und Mutter Teresa k\u00f6nnen wir auch nicht \u00fcberall spielen. Aber irgendwie macht dieses Chaos die Faszination Indien aus, das Land funktioniert, auch wenn man sich zeitweise 100 Jahre zur\u00fcck versetzt f\u00fchlt. Man muss einfach offen f\u00fcr vieles sein, Indien akzeptieren wie es ist, ohne es zu hinterfragen, verstehen tun wir es eh nicht, und man muss eine Portion Humor und Lockerheit mitbringen, sonst h\u00e4lt man es hier nicht aus. Sobald man sich aufregt, kapituliert man vor sich selbst, und man zieht Leine. Es gibt wirklich auch die sch\u00f6nen Seiten, die farbenfrohen Saris der Frauen, die netten und einem anlachenden Leute, die Pal\u00e4ste und Tempel, auch wenn man diese bis zur Vergasung gesehen hat, der Taj Mahal usw. Mir gef\u00e4llt es soweit gut, wenn auch wegen dem gestohlenen Geld mit einem etwas sauren Beigeschmack, freue mich jedoch, gegen den S\u00fcden zu gehen. Dort soll ja vieles anders sein!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>27. November &#8211; 3. Dezember: Nach einer im wahrsten Sinne des Wortes verschissenen Nacht (bitte entschuldigt diesen Ausdruck) fuhren wir von Jodhpur Richtung Udaipur. Jodhpur ist \u00fcbrigens die blaue Stadt, da es dort viele blau angestrichene H\u00e4user hat. Unterwegs machten wir beim Tempel Chaumukha Mandir in Ranakpur Halt. Dies ist ein sehr wichtiger und einer der wenigen Tempel der Jain, eine Glaubensrichtung im Hinduismus. Die Jain leben streng veganisch, d. h. sie essen gar nichts was mit irgend etwas mit Tieren zu tun hat. Sie essen auch nichts, was unter der Erdoberfl\u00e4che w\u00e4chst. Man beachte auch die Instruktion, bevor man den Tempel betritt: Schuhe, Zigaretten und Gegenst\u00e4nde aus Leder m\u00fcssen am Eingang zur\u00fcckgelassen werden, und Frauen, die ihre Periode haben, sollen den Tempel nicht betreten. Wie bitte? Fragt mich jetzt nicht, wie das kontrolliert werden soll, also ich meine nat\u00fcrlich die Frauensache&#8230; \ud83d\ude09 Fotos darf man von ihren G\u00f6ttern auch nicht machen, da dies das gute Karma st\u00f6rt. Dann ging es weiter nach Udaipur, die weisse Stadt. Schon bald habe ich ein Durcheinander mit all den farbigen St\u00e4dten. Udaipur ist in eine Neu- und Altstadt unterteilt. Wir hausten wieder einmal f\u00fcrstlich im historischen Teil der Stadt. Die Stadt ist wirklich sehr sch\u00f6n, es hat auch drei Seen, wenn auch k\u00fcnstliche, aber sie sind trotzdem lieblich in die Landschaft eingebetet. Auf einem Foto seht ihr einen Palast mitten im See. Dieser geh\u00f6rte fr\u00fcher dem Maharaja, heute ist ein 5*-Hotel untergebracht. Selbstverst\u00e4ndlich darf die obligate Schifffahrt auf dem See nicht fehlen. Bis jetzt hat mir diese Stadt am besten gefallen. Von Udaipur fuhren wir in die Pilgerstadt Pushkar. Jeder Hindu sollte mal in seinem Leben dorthin pilgern, um im heiligen See ein Bad zu nehmen und sich zu waschen. Am n\u00e4chsten Morgen machten wir mit einem F\u00fchrer eine Besichtigung. Da ging&#8217;s zuerst in den heiligen Tempel, wo wir Rosenbl\u00e4tter erhielten. F\u00fcr was? Damals hatte ich keine Ahnung. Dann liefen wir zum heiligen See, und bevor wir bemerkten, was um und mit uns geschah, sass schon je ein Priester neben uns. Ein paar Spr\u00fcche, ein roter Punkt oder Strich auf die Stirn, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe&#8230; Mein Wille bestand darin, dieses Ritual so schnell wie m\u00f6glich zu einem Ende zu bringen. Ja, dann nat\u00fcrlich noch die Rosenbl\u00e4tter bes\u00e4nftigen und diese rein in den See. Der Priester wird nun sein Leben lang f\u00fcr mich zum besten beten. Ich kam mir gen\u00f6tigt vor, aber eben, was macht man nicht alles, damit es einem besser gehen sollte. Ach, ja, das Ritual war noch nicht ganz zu Ende. Der letzte Akt fehlte ja noch, und der bestand darin, beim &#8222;Donation-Office&#8220; vorbeizugehen und etwas zu spenden, ganz nach seinen M\u00f6glichkeiten. Der Priester, so versicherte er mir, arbeite umsonst, aber wenn er einen guten Job gemacht habe, dann d\u00fcrfe ich ihm ohne weiteres etwas separat zukommen lassen. Ihr sieht, auch hier geht der Glaube bis zum Geldbeutel! Ja, und wenn ich dann das n\u00e4chste Mal wieder komme, dann werde ich verheiratet sein und Kinder haben&#8230; \ud83d\ude42 Also, Madame Etoile oder Mike Shiva (f\u00fcr alle Nicht-Schweizer, die den Blog lesen: Dies sind in der Schweiz die zwei best bekannten kommerziellen Astrologen) k\u00f6nnen schon ein wenig neidisch nach Indien schielen&#8230; \ud83d\ude09 Man sieht hier auch ein paar Europ\u00e4er, die sich voll auf diesem geistlichen Trip befinden. Noch schnell durch den Markt marschieren und die Weiterfahrt f\u00fchrte uns nach Jaipur, die pinke Stadt. Viele H\u00e4user sind mit einer Art pinkiger Farbe angestrichen. Kaum in Jaipur angekommen, ging es bereits auf Besichtigung. Wir mussten uns sehr beeilen, da am Sonntag, 01.12.2013, Wahlen in Rajasthan waren. Deshalb war am Sonntag alles geschlossen und so versuchte unser F\u00fchrer noch alles am Samstag unter einen Hut zu bringen. Jetzt verstehe auch ich, was Hurry-up-Travel bedeutet&#8230; Unser F\u00fchrer versicherte uns, dass das Highlight der Elefantenritt zur Festung sei. Noch immer der nicht sehr r\u00fchmliche Kamelritt im Hinterkopf habend bef\u00fcrchtete ich freilich nichts Gutes. Und so war es auch. Ein Touristenauflauf sondergleichen, Verk\u00e4ufer, die einem fast zum Wahnsinn trieben, auf einmal hat man einen Turban oder sonst einen Hut auf dem Kopf, den man nun gef\u00e4lligst zu kaufen hat. Dann ein Elefant nach dem anderen, immer zwei Personen d\u00fcrfen raufsitzen. Unterwegs \u00fcberall sich als Fotographen anbietende junge M\u00e4nner. Wir waren ganz geschaffen, als wir oben ankamen. Dann eben einen schnellen Rundgang und weiter ging&#8217;s. Als wir am Abend im Hotel ankamen, war ich fix und foxy. Am Sonntag waren eben Wahlen, somit alles geschlossen. Wir hatten den Eindruck, dass wir noch nicht alles von dieser Stadt gesehen hatten. Ich telefonierte unserem Fahrer und fragte ihn, ob es m\u00f6glich w\u00e4re am Montag Morgen noch zwei, drei Sachen anzuschauen. No problem! Er komme gleich, sei in 15 Minuten bei uns. Ja, aber heute sei doch Sonntag und alles geschlossen&#8230; No problem! Nun, Vijai stand schon bald auf der Matte und ab ging die Post! Beim ersten Palast, den wir anschauen wollten, stand ein W\u00e4chter vor der T\u00fcre. Vijai gab Alles, und gegen etwas Schmiergeld standen wir auf einmal im Palast, ganz f\u00fcr uns alleine. Vijai hatte von allen am meisten Freude und f\u00fchrte uns umher als w\u00fcrde er diesen Palast auswendig kennen&#8230; Es war wirklich cool. Dann noch die anderen Sehensw\u00fcrdigkeiten und unser Fahrer brachte uns zur\u00fcck ins Hotel. Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir zum Highlight von Indien, dem Taj Mahal! Unterwegs machten wir noch einen Halt beim Fatehpur Sikri. Die Bauwerke, ein Palast und eine Moschee waren sehr beeindruckend, sie stehen unter dem UNESCO-Weltkulturerbe, aber das darum herum&#8230; Diese Verk\u00e4ufer, die penetrant auf einen einreden, kennen echt kein Mass. Da kann man noch solange &#8222;no thanks&#8220; sagen, die folgen einem noch in den Bus, TII. In Agra von unserer Unterkunft aus konnten wir am fr\u00fchen Abend die Silhouetten des pr\u00e4chtigen Taj Mahal bereits sehen. Der Besuch war f\u00fcr am n\u00e4chsten Tag geplant. Ich muss es zugeben, ich war ein wenig aufgeregt, schliesslich ist dieses Bauwerk eines der Highlights meiner Weltreise. Dann standen wir also vor diesem Meisterwerk, das beinahe 400 Jahre alt ist. Es war schlicht umwerfend, man kann es fast nicht in Worte fassen. Wenn man irgendwo auf der Welt die Perfektion einer Architektur sucht, dann findet man diese im Taj Mahal. Meine Kamera lief auf Hochtouren, um diesen Traum einzufangen. Irgend einmal muss man jedoch Abschied nehmen, Abschied vom Taj Mahal, Abschied von Agra. In der Werbung von Indien heisst es doch: Incredible India! TII, das war ein sch\u00f6ner unglaublicher Moment.<\/p>\n<p>Thema Kastensystem: Das geh\u00f6rt doch schon eher wieder zu den nicht so r\u00fchmlichen Angelegenheiten in Indien. Offiziell gibt es das Kastensystem nicht (mehr), aber es wird trotzdem noch gelebt, vor allem auf dem Land. Was bedeutet dies \u00fcberhaupt? In Indien ist die Kaste die grundlegende soziale Struktur. Es gibt grunds\u00e4tzlich vier Kasten, die dann noch in viele Unterkasten unterteilt sind. Fangen wir mal oben an: Die oberste und somit h\u00f6chste Kaste ist die Brahmana (Priester und Gelehrte, wie Doktoren oder Ingenieure), die zweith\u00f6chste geh\u00f6rt den Kshatriya (Soldaten und Verwalter, fr\u00fcher die K\u00e4mpfer, die Singh, habt ihr sicher auch schon geh\u00f6rt), dann folgt die Vaishya (Kauf- und Gesch\u00e4ftsleute) und zuletzt die Shudra (Arbeiter, also das Fussvolk). Geheiratet wird nur innerhalb der gleichen Kaste. Das gibt es nicht, dass man eine\/n &#8222;minderw\u00e4rtige\/n&#8220; Partner\/in hat. Wie gesagt, die Kaste gibt nur offiziell nicht. Da k\u00f6nnen wir ausserhalb von Indien froh sein, dass wir alleine in den Sandkaste(n) gehen k\u00f6nnen und unser Sch\u00e4tzeli selber aussuchen k\u00f6nnen und am Abend sind die H\u00e4nde f\u00fcr alle gleich dreckig! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>20. &#8211; 26. November: Wie reisen Nadia und ich in Indien herum? Wir haben uns entschlossen, einen Fahrer zu &#8222;mieten&#8220;, der uns von Ort zu Ort f\u00e4hrt. Im Vorfeld habe ich herausgefunden, dass dies vor allem aus Zeitgr\u00fcnden am einfachsten ist. So haben wir zwar ein fixes Programm, wann wir wohin fahren, aber das ist hier nicht wirklich die schlechteste L\u00f6sung. Noch in Delhi wollte man mir bereits Nadia abkaufen, ein indischer Br\u00e4utigam bot mir jedoch eine zu kleine Mitgift. F\u00fcr ein Foto liess ich sie dennoch posieren. Schaut doch selber mal, wie sie sich neben einem Inder so macht. W\u00e4re ja sicher keine schlechte Partie, aber eben, ich will den Marktwert von Nadia noch etwas in die H\u00f6he treiben, schliesslich soll man nicht gleich beim ersten Angebot zupacken, so vier, f\u00fcnf Kamele mehr sollten schon drinliegen. Und schliesslich &#8211; das sei hier doch auch noch gesagt &#8211; ist Nadia unbezahlbar&#8230; \ud83d\ude09 Unser Fahrer, Vijai Kumar, hat uns um 9 Uhr morgens in Dehli abgeholt, um uns in Rajasthan herumzuf\u00fchren. Diese Gegend liegt im Nordwesten von Indien und bietet vor allem kulturelle Sehensw\u00fcrdigkeiten. Somit ist dies etwas ganz anderes als noch das s\u00fcdliche Afrika. Aber das macht f\u00fcr mich meine Weltreise auch spannend, jedes Land bietet etwas anderes. Die abwechslungsreiche Landschaft von S\u00fcdafrika und Namibia muss ich nun definitiv beiseite legen. Pal\u00e4ste, Tempel und nochmals Tempel werde ich zu gen\u00fcge besuchen, halleluja, oh Entschuldigung dies war nun nicht wirklich der richtige Ausdruck bei den Hindus, Moslems und Buddhisten&#8230; Die Landschaft hier ist schon fast langweilig flach und nicht sehr abwechslungsreich. Trockene Erde, B\u00fcsche und B\u00e4ume zischen an einem vorbei, stundenlang. Die erste Station hiess Mandawa. Dort residierten wir in einem wirklich sch\u00f6nen fr\u00fcheren Herrschaftshaus, Haveli genannt. Am n\u00e4chsten Tag stand die erste Sightseeing-Tour auf dem Programm. Zur allgemeinen Information muss man einfach wissen, dass es vor der Unabh\u00e4ngigkeit Indiens im Jahre 1947, 562 F\u00fcrsten in Indien gab. Diese werden in Rajasthan Maharaja genannt. Jeder herrschte \u00fcber sein Land selber, hatte seinen eigenen Palast. Die Maharajas gibt es auch heute noch, leben immer noch in ihren Pal\u00e4sten, haben jedoch nicht mehr die Macht wie fr\u00fcher, oder gar keine mehr. Oft werden sie auch K\u00f6nige genannt. Weiter ging es nach Bikaner. Halt immer das gleiche Bild. Besuche von Havelis, Pal\u00e4sten und Tempel. Vor den Tempel muss man jeweils die Schuhe ausziehen, schliesslich soll man rein in einen Tempel eintreten. Rein? Nun, das hat hier eine andere Bedeutung, macht echt nichts, wenn man zuerst mal ohne Schuhe durch Taubendreck laufen muss&#8230; \ud83d\ude42 Die weiteren Stationen hiessen Jaisalmer und Jodhpur. Es gibt hier in Indien ein bestimmtes Schema, wenn man in eine Stadt kommt. Wir machen jeweils mit einem lokalen F\u00fchrer eine Stadtbesichtigung, wie gesagt abwechslungsweise besucht man Tempel, Pal\u00e4ste und dann nochmals Tempel. Ja, und dann m\u00fcssen die F\u00fchrer mit uns in einen Shop kommen, wo man Holz- und Metallfiguren, Schale, Teppiche und Bilder kaufen kann. Schliesslich winkt am Schluss noch eine Provision&#8230; In Bikaner waren wir in einem Shop, wo Richard Gere 520 Sch\u00e4le von Herm\u00e8s gekauft haben soll! Das ist ja dieses teure Label aus Paris. Zugegeben es sind wirklich sch\u00f6ne Sch\u00e4le, und Richard Gere soll ja Buddhist sein. In Paris kostet ein solcher Schal EUR 5000, hier EUR 125 f\u00fcr beste Pashmina- und Seiden-Qualit\u00e4t. Jaisalmer liegt nur gerade mal gute 100 km von der pakistanischen Grenze entfernt. Deshalb gibt es hier zwischendurch auch Milit\u00e4rkontrollen. Sie wird auch goldene Stadt genannt. Goldig deshalb, weil viele H\u00e4user aus einem lokalen gelb-beigen Sandstein gebaut werden. Wenn die Sonne darauf scheint, dann leuchten die Fassaden eben goldig. Wir waren sozusagen mitten in der W\u00fcste. Aus diesem Grund werden hier auch Kamelritte angeboten. Also, nichts als auf ein Kamel. Leider ist hier alles so touristisch, so dass man es gar nicht geniessen kann. \u00dcberall werden Getr\u00e4nke angeboten, die Flaschen werden einfach in den Sand geworfen. Wir wussten nicht, ob wir nun eine holprige Besichtigung der M\u00fclldeponie machen w\u00fcrden, oder einen Sunset-Ausflug. Und weiter ging&#8217;s nach Jodhpur. F\u00fcr uns hiess dies n\u00e4chste Besichtigung, n\u00e4chster Laden. Dort erz\u00e4hlte man uns, dass Richard Gere hier 520 Sch\u00e4le gekauft hat. Nein, nein, ich habe mich nicht zweimal vertippt oder ein &#8222;Copy-Paste&#8220; versehentlich zuviel gemacht&#8230; Wo dieser Richard Gere \u00fcberall gewesen ist?! Wow, ich bin echt impr\u00e4gniert von ihm, eh, imponiert meinte ich eigentlich&#8230; \ud83d\ude09 Bis in Jodhpur hatten wir auch noch keinerlei Schwierigkeiten mit dem Essen und Trinken. Dort schmiedete jedoch Montezuma Rache! Ich selber bin noch glimpflich davon gekommen, musste nur einmal notfallm\u00e4ssig auf die Toilette, aber Nadia hat es leider voll erwischt. Die ganze Nacht verbrachte sie auf dem stillen (?) \u00d6rtchen&#8230; Das hiess dann mal zwei Tage &#8222;rien ne va plus&#8220;! Dennoch konnten wir das Programm weiterziehen. Sie hat sich tapfer geschlagen, es ging auch wieder aufw\u00e4rts, nachdem wir indische Medis gekauft hatten. Schliesslich muss man am Ball bleiben, und ich muss schauen, dass der Marktwert von Nadia konstant hoch bleibt!! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Thema Bindi (roter Punkt oder Tupf auf der Stirn): Was bedeutet dies jetzt eigentlich? Ist nun eine Frau verheiratet, wenn sie einen solchen Punkt tr\u00e4gt oder nicht? Hier die Aufl\u00f6sung: Ja, wenn eine Frau einen roten Tupf auf der Stirn tr\u00e4gt, dann ist sie eigentlich verheiratet. Eigentlich darum, weil heutzutage viele Frauen, auch nicht verheiratete, einen roten Tupf aus modischen Gr\u00fcnden tragen. Deshalb kann man nicht immer darauf gehen, ob jetzt eine Frau verheiratet ist oder nicht. Nun sind wir gleich weit wie vorher, oder&#8230;? Aber, wenn die Frau rote Farbe zwischen der Haarscheitel tr\u00e4gt, dann ist sie definitiv verheiratet. In diesem Fall heisst es just looking!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>17. &#8211; 20. November: Neu Dehli, Indien, ein neues Kapitel hat angefangen. F\u00fcr mich ist es das erste Mal, dass ich Indien besuche. Man h\u00f6rt viel, die einen m\u00f6gen dieses Land, die anderen gar nicht. Man sagt deshalb, entweder geht man immer wieder nach Indien, oder man geht nie mehr. Mal schauen, ob ich in f\u00fcnf Wochen auch so eine kontroverse Meinung haben werde. In Neu Delhi gelandet, hatte ich das Gef\u00fchl, dass wir mit dem Flieger gleich eine Stadtrundfahrt machen w\u00fcrden. Mindestens 20 Minuten kurvten wir zwischen den Landebahnen umher bis wir unser Gate erreichten, vermutlich das hinterste. Aus dem Flieger, dann hiess es die Ausdauerschuhe anziehen, denn bis man die Passkontrolle erreicht hat, geht es nochmals fast 15 Minuten. Landezeit war um etwa 1.15 Uhr fr\u00fch morgens. Da um diese Zeit ziemlich viele Flieger gleichzeitig aus Europa ankommen, darf man dann auch entsprechend bei der Immigration anstehen. Nicht weniger als 44 Schalter stehen zur Verf\u00fcgung, d. h. man musste etwa 30 Minuten anstehen. Dann muss man das Gep\u00e4ckband suchen, ach ja, das zweithinterste, und dann bitte keine Eile, das Gep\u00e4ck kommt dann schon irgendeinmal. Nun, diesen Groove kenne ich ja bereits von Afrika her. Wie hiess dieses kleine Wort schon wieder? Ach ja, TIA, this is Africa! Nun bin ich in Indien, TII, this is India, auch diese Abk\u00fcrzung k\u00f6nnt ihr schon mal in euren Wortschatz aufnehmen. Inzwischen war es schon fast 3 Uhr morgens. Ich wurde gewarnt, dass wenn man durch den Zoll geht, man sich kaum wehren kann vor lauter Gep\u00e4cktr\u00e4ger. Jeder will einem das Gep\u00e4ck tragen und anfassen und ein Trinkgeld daf\u00fcr kassieren. Bevor die Schiebet\u00fcre aufging, nochmals kurz durchatmen. Meine Gedanken waren beim Fahrer, der mich abholen sollte. Wie finde ich diesen genau? Schiebet\u00fcre auf, und&#8230;? Oh, vor mir standen etwa 200 Leute, und das ist nicht \u00fcbertrieben, mit einem Zettel mit dem Namen der G\u00e4ste in der Hand, alles Fahrer oder Repr\u00e4sentanten von Reiseorganisationen, welche auf ihre G\u00e4ste warteten. Das hiess f\u00fcr mich Gep\u00e4ck abstellen und meinen Namen suchen. Also, fing ich mal auf der linken Seite an, nichts, in der Mitte, nichts, rechts, nichts, oben, nichts, unten, nichts, hinten, nichts, gar nichts. Help! Wo soll ich noch schauen? Ein Herr fragte mich hilfsbereit, wie denn mein Name sei. Ja, und dann drehte ein Mann, der mit seinem Handy besch\u00e4ftigt war, doch noch seinen Zettel um mit dem Namen Raymond drauf! Jupi, ich war gerettet! Ein Handzeichen, ich soll auf die linke Seite kommen, und wir trafen uns. Ich wollte noch schnell ein paar Rupien aus dem Bancomaten rauslassen. Offiziell darf man keine Rupien nach Indien einf\u00fchren, die inoffiziellen habe ich gut versteckt. No problem, look just there (ihr m\u00fcsst euch jetzt jeweils den indischen Akzent mitvorstellen)! OK, Karte rein, keine Karte raus, kein Geld raus. \ud83d\ude41 Das ist doch schon der erste Deal, oder?! Nach ein paar Mal Knopfdr\u00fccken kam dann die Karte wieder raus. Die zweite Schweissperle konnte sich wieder verziehen. Probieren wir es doch am sp\u00e4teren Nachmittag wieder. Hinaus aus dem Get\u00fcmmel und warten bis das Auto vorfuhr. Dann quer durch Delhi bis zum Hotel, erste H\u00fcrde geschafft! Geschafft war auch ich und fiel m\u00fcde ins Koma. Am n\u00e4chsten Tag habe ich mit Rajiv abgemacht, um zur\u00fcck zum Flughafen zu fahren, um Nadia abzuholen, die mich ja w\u00e4hrend f\u00fcnf Wochen in Indien begleitet. Der Name Rajiv ist nicht etwa ein Witz, der heisst klischeehaft tats\u00e4chlich so und ist der Verkaufschef des indischen Reiseb\u00fcros, wo ich meine Indienreise gebucht habe. Um 13 Uhr sollte er mich abholen. 13.30 Uhr, immer noch kein Rajiv, dann mal ein Telefonanruf. Ja, ja, er sei unterwegs, in 10 Minuten sei er dort, don&#8217;t worry. Ein Tag vor meiner Abreise wollte ich ihm noch anrufen, um nachzufragen, ob alles OK ist. Keine Telefonnummer funktionierte mehr, also schrieb ich ihm eine Email. Er meldete sich umgehend, dass sein Handy abhanden gekommen sei, deshalb seien die alten Nummern nicht mehr g\u00fcltig. Ach so, gut zu wissen als Kunde&#8230; 14 Uhr, kein Rajiv, 14.15 Uhr, Rajiv ist immer noch nicht da. Um 14.30 Uhr ist er dann gekommen, TII. Hello my friend! How are you doing? Yes, yes, very well and how about you? Look my friend, the flight is delayed (Schau mein Freund, der Flug ist versp\u00e4tet). Dann fuhren wir an den Flughafen, wo man ein Eintrittsticket kaufen muss, um den Flughafen betreten zu k\u00f6nnen. Nadia haben wir aufgegabelt und zur\u00fcck ging&#8217;s in Hotel. Am n\u00e4chsten Tag stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Die gr\u00f6sste Attraktion f\u00fcr uns war der Verkehr! Das kann man sich fast nicht vorstellen, wenn man es nicht selber erlebt hat. Der Guide sagte uns, dass man, wenn man in Delhi im Verkehr ist, drei Sachen braucht, wobei auch die Reihenfolge interessant ist: 1. eine gute Hupe, 2. gute Bremsen und 3. viel Gl\u00fcck. F\u00fcr unser Empfinden war es gerade umgekehrt&#8230; Aber es ist schon so, es hupt sich von allen Seiten. Aber irgendwie funktioniert es. Velofahrer, T\u00f6fffahrer, Autos, Tuk-Tuks, Busse, Lastwagen, dann Karren mit Kamelen, Ochsen, Pferden, von Hand gestossen, ja auch Elefanten sind da, alles nebeneinander, dazwischen immer die heilige Kuh, die hat immer Vortritt! Es war faszinierend. Die anderen Sehensw\u00fcrdigkeiten k\u00f6nnt ihr auf den Fotos sehen. Am n\u00e4chsten Tag die restlichen Sehensw\u00fcrdigkeiten in Delhi, bevor wir die Hauptstadt Indiens verliessen, um Rajasthan zu bereisen.<\/p>\n<p>Thema Begr\u00fcssen: Wie begr\u00fcsst man in Indien die Leute? Viele von euch haben das Wort &#8222;Namaste&#8220; sicherlich schon geh\u00f6rt. Da macht man nie was falsch. Aber wie setzt man es richtig ein? Man legt beide Handfl\u00e4chen vor dem K\u00f6rper gegeneinander, die Finger gegen den Himmel, eine kleine Verbeugung und man spricht eben &#8222;Namaste&#8220; aus. So sind immer alle zufrieden. Das Wort *Namaste&#8220; selber bedeutet: &#8222;Ich ehre in dir den g\u00f6ttlichen Geist, den ich auch in mir selbst ehre \u2013 und ich wei\u00df, dass wir somit eins sind.\u201c In diesem Sinne &#8222;Namaste&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17. November &#8211; 8. Dezember 2013 4. &#8211; 8. Dezember 2013: Agra verliessen wir mit dem Zug. Das ist ja auch ein Erlebnis in Indien. T\u00e4glich fahren mehr als 20 Mio. Menschen mit dem Zug umher. Ich war schon ein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/asien\/neu-delhi-rajasthan\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[40,39,33,36,37,34,35,38],"class_list":["post-759","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-asien","tag-armut","tag-hindu","tag-indien","tag-kastensystem","tag-kerala","tag-neu-delhi","tag-rajasthan","tag-religion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/759","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=759"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/759\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":761,"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/759\/revisions\/761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=759"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=759"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=759"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}