{"id":678,"date":"2013-11-07T09:59:12","date_gmt":"2013-11-07T07:59:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=678"},"modified":"2013-11-12T10:01:11","modified_gmt":"2013-11-12T08:01:11","slug":"sudafrika-kapstadt-und-letzte-tage-in-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/afrika\/sudafrika-kapstadt-und-letzte-tage-in-afrika\/","title":{"rendered":"S\u00fcdafrika \/ Kapstadt und letzte Tage in Afrika"},"content":{"rendered":"<p><strong>9. &#8211; 12. November 2013<\/strong><\/p>\n<p>9. &#8211; 12. November: In Windhoek bin ich also in den Bus gestiegen, und stellt euch vor, ich hatte keinen Sitznachbarn. Der Bus war diesmal halb leer. Somit konnte ich mich voll entfalten&#8230; Wie immer am Anfang der Reise das obligate Gebet, the Lord of the Lord wurde wiederum gebeten, uns ganz nach Kapstadt zu bringen. Schon bald ging die Sonne unter, in einem sch\u00f6neren Kleid h\u00e4tte sie mich nicht aus Namibia begleiten k\u00f6nnen, ein wundersch\u00f6nes rotes Kleid. Wir kamen gegen vier Uhr morgens an der Grenze zu S\u00fcdafrika an. Also, dieses Szenario muss man schon fast selbst erlebt haben, TIA live. Am besten schaltet man das Hirn aus und macht einfach, was einem gesagt wird. Diesmal waren wir knapp 40 Passagiere, aber bis wir die Grenze passieren konnten war es bereits wieder Tag! Ja, und von der Grenze brauchte der Bus nochmals 9 Stunden, im ganzen waren wir wiederum etwas mehr als 23 Stunden unterwegs. Und the Lord of the Lord hat uns auch diesmal erh\u00f6rt und uns ganz nach S\u00fcdafrika gebracht. F\u00fcr das war ich nat\u00fcrlich froh und auch dankbar. Es hatte ein paar interessante Wolken am Himmel und so dachte ich, dass es einen sch\u00f6nen Sonnenuntergang geben k\u00f6nnte. Und ich sollte Recht bekommen. Am besten schaut ihr euch die Bilder selber an. Am n\u00e4chsten Tag hatte ich einen Strandtag auf meinem Programm. So lief ich mal los Richtung S\u00fcden. Ich passierte einige sch\u00f6ne Str\u00e4nde. Nach etwa 10 km kam ich in Camps Bay an, wo es ebenfalls einen tollen Strand gibt. Die ganze K\u00fcste ist voll von Traumh\u00e4usern, eines sch\u00f6ner als das andere. Ich kam schon fast wieder in Versuchung meinen 10 Billionen Schein aus Zimbabwe einzul\u00f6sen&#8230; \ud83d\ude09 So lief ich auch durch Clifton, das ist einer der Nobelorte von Kapstadt. Dort hat es vier Str\u00e4nde, die von 1 &#8211; 4 durchnummeriert sind. Aber jeder Strand hat eine andere Bedeutung. Strand 1 ist f\u00fcr Trendsetter, Strand 2 f\u00fcr Junggebliebene, Strand 3 f\u00fcr K\u00f6rperbetonte und Strand 4 f\u00fcr Familien. Was denkt ihr wohl, wo ich h\u00e4ngengeblieben bin? Machen wir einen Wettbewerb. Aus jeder richtigen Antwort wird ein Gewinner gezogen. Dieser erh\u00e4lt ein Weihnachtsessen wahlweise am 24. oder 25. Dezember 2013 in Singapur bezahlt von mir! Damit wir uns richtig verstehen, nur das Weihnachtsessen wird bezahlt! Einsendeschluss ist der 30.11.2013. Sendet mir einfach eine Email oder f\u00fcllt das Kontaktformular aus&#8230; Das Meer hier ist bitterkalt, gegenw\u00e4rtig so 12 &#8211; 14\u00b0 C. Ja, ich gebe es ja zu, ich war nicht im Wasser. Aber zum Sonnenbaden war es alleweil sch\u00f6n warm. Am Nachmittag lief ich dann wieder nach Kapstadt zur\u00fcck. F\u00fcr am n\u00e4chsten Morgen habe ich mir ein Ticket nach Robben Island gekauft. Das ist die vorgelagerte Insel, 8 km von Kapstadt entfernt. Robben Island war lange eine Gef\u00e4ngnisinsel, wo auch Nelson Mandela 13 Jahre inhaftiert war. Heute ist es eine Museumsinsel. Man muss einfach das Ticket ein paar Tage vorher reservieren, sonst hat man keine Chance auf die Insel zu kommen. Zuerst gibt es eine Rundfahrt auf der Insel, danach kann man das Gef\u00e4ngnis, wo Nelson Mandela inhaftiert war, besuchen. Dort wird man oft von ehemaligen Gef\u00e4ngnisinsassen herumgef\u00fchrt, war ganz interessant. Am Mittag war ich wieder zur\u00fcck am Hafen von Kapstadt. Ja, und dann musste ich nat\u00fcrlich noch eine weitere Touristenattraktion besuchen, der Tafelberg. Bis anhin habe ich es schlichtweg nicht geschafft! Das letzte Mal als ich vor etwas mehr als drei Wochen hier war, windete es zu stark, so dass der Tafelberg geschlossen war. Man hat ja zwei M\u00f6glichkeiten, um da hoch zu kommen. Entweder nimmt man die Gondel, die sich w\u00e4hrend der Fahrt 360\u00b0 dreht, oder man geht zu Fuss hinauf, dauert aber 3 &#8211; 5 Stunden pro Weg, halt je nach Weg, den man nimmt. F\u00fcr einmal habe ich mich f\u00fcr die einfachste Variante entschieden und bin mit der Gondel hochgefahren. Von dort hat man nat\u00fcrlich eine grandiose Aussicht \u00fcber die Stadt. Der Tafelberg wurde ja \u00fcbrigens als eines der neuen 7 Weltwunder heraus erkoren, das einzige in Afrika. Heute ist mein letzter Tag in S\u00fcdafrika, fliege ja am Abend nach Hause. Somit geht sozusagen die erste Etappe meiner Weltreise zu Ende. F\u00fcr mich ein sch\u00f6ner Einstieg in mein Abenteuer, in einem Jahr um die Welt zu reisen. Ich durfte viele sch\u00f6ne Sachen erleben und sehen und bin dankbar, dass mir bis anhin nichts passiert ist. Hoffentlich bleibt das so. Aber ich freue mich auch, schnell nach Hause zu kommen und hoffe, dass ich w\u00e4hrend den drei Tagen m\u00f6glichst viele von euch sehen werde. In diesem Sinne bis sp\u00e4ter!<\/p>\n<p>Thema Nelson Mandela: Wenn man in S\u00fcdafrika ist, kommt man nicht um diese Person herum. Er ist schlichtweg DIE Figur in diesem Land, er wird nat\u00fcrlich vor allem von der schwarzen Bev\u00f6lkerung geradezu verg\u00f6ttert. Er wurde am 18.07.1918 geboren und war schon immer als politischer Aktivist t\u00e4tig, selbstverst\u00e4ndlich k\u00e4mpfte er gegen die Apartheid. Dies brachte ihn f\u00fcr insgesamt 27 Jahre in Haft. Wenn man heutzutage zur\u00fcckschaut, fast unglaublich. Hier in K\u00fcrze ein paar Fakten: 1991 Entlassung aus dem Gef\u00e4ngnis auf Anordnung des letzten weissen Pr\u00e4sidenten F. W. de Klerk. 1993 Nobelpreistr\u00e4ger, zusammen mit F. W. de Klerk, Wahl 1994 zum ersten schwarzen Pr\u00e4sidenten von S\u00fcdafrika seit der Apartheid, 1999 gibt er sein Amt ab. Hat immerhin dreimal geheiratet. Ist heute leider gesundheitlich ziemlich angeschlagen, ist aber auch schon 95 Jahre alt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. &#8211; 12. November 2013 9. &#8211; 12. November: In Windhoek bin ich also in den Bus gestiegen, und stellt euch vor, ich hatte keinen Sitznachbarn. Der Bus war diesmal halb leer. 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