{"id":1855,"date":"2014-09-23T16:44:30","date_gmt":"2014-09-23T14:44:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=1855"},"modified":"2014-09-27T14:32:56","modified_gmt":"2014-09-27T12:32:56","slug":"usa-ostkueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/nord-und-sudamerika\/usa-ostkueste\/","title":{"rendered":"USA \/ Ostk\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p><strong>14. &#8211; 23. September 2014<\/strong><\/p>\n<p>14. &#8211; 23. September 2014: Um 4.25 Uhr morgens ging mein Flieger in La Paz Richtung Washington mit einem Zwischenstop in Bogota los. In Washington war ich noch nie, weshalb ich diese Stadt auf meiner Besuchsliste der Weltreise auff\u00fchrte. In Washington wurde ich von einem amerikanischen Ehepaar, das ich in Bora Bora kennenlernte, abgeholt. Das war Service. Es ging sogleich los mit der ersten Stadtbesichtigung. Das war nat\u00fcrlich toll, wenn einem Einheimische in einer fremden Stadt herumf\u00fchren. Das Wetter war herrlich, meine Unterkunft, das Hostelling International, mitten in Downtown von D.C., wie Washington von dem Amis kurz genannt wird. So konnte ich mir bereits ein Bild von dieser f\u00fcr mich sehr sch\u00f6nen Stadt machen. Ja, Washington hat mir sogar besser gefallen als New York, alles ist viel gem\u00e4chlicher, es gibt dank einem Gesetz keine Wolkenkratzer, es hat weitaus die sch\u00f6neren Geb\u00e4ude, interessante Museen und die National Mall (grosser gr\u00fcner Park entlang der wichtigsten Bauten) kann locker mit dem Central Park in NY mithalten. Zugegeben, das Shopping und die Skyline kommen nat\u00fcrlich nicht an die gr\u00f6sste Stadt der USA heran&#8230; Washington hat viele Museen, die gratis besichtigt werden k\u00f6nnen, und die wirklich von sehr guter Qualit\u00e4t sind. Kurzfristig lud mich das Ehepaar zu sich nach Hause ein, um meine letzte Nacht in Washington bei ihnen zu verbringen. Am n\u00e4chsten Morgen wurde ich wiederum an den Flughafen chauffiert, um das Flugzeug nach Boston zu erreichen. Boston war also meine letzte Station auf meiner Weltreise. Inzwischen bin ich seit mehr als einem Jahr unterwegs, und ich k\u00f6nnte noch lange weiterreisen. Auf meinem iPad habe ich eine App von wetter.com. Eigentlich war es so gedacht, dass ich jeweils \u00fcbersichtlich das Wetter f\u00fcr die kommenden Tage anschauen kann. Und ehrlich gesagt stimmte das Wetter in \u00fcber der H\u00e4lfte der Zeit meiner Weltreise \u00fcberhaupt nicht. Ich machte mir sogar einen Spass daraus, meine T\u00e4tigkeiten dem Gegenteil des vorausgesagten Wetters anzupassen. So war f\u00fcr am Freitag Regen auf der genannten App angesagt. Ich wollte unbedingt in Richtung S\u00fcden von Boston gehen, um der sch\u00f6nen K\u00fcste mit dem Zug entlang zu fahren. Also kaufte ich f\u00fcr diesen Tag eine Fahrkarte, das Wetter h\u00e4tte nicht besser sein k\u00f6nnen, strahlend blau war es&#8230; \ud83d\ude42 Sogar am Vortag waren auf der App Regenwolken aufgef\u00fchrt. Also, falls ich mal Lotto spielen sollte, so werde ich auf wetter.com gehen, eine bessere Zufallsquote gibt es nicht. So fuhr ich in zwei andere Bundesstaaten, nach Rhode Island, dem kleinsten Staat der USA und nach Connecticut, dem drittkleinsten Staat, wo \u00fcbrigens die Frisbee-Scheibe erfunden wurde. Auch sehr bekannte Pers\u00f6nlichkeiten wie Mark Twain, Katharine Hepburn oder Meryl Streep stammen aus diesem Bundesstaat. Ich besuchte die zwei Orte New London in Connecticut und Providence in Rhode Island. Dieser Ausflug hat sich voll gelohnt&#8230; Boston gilt als Geheimtipp schlechthin und ist f\u00fcr viele die sch\u00f6nste Stadt der USA. Ja, Boston ist eine wirklich tolle Stadt, gef\u00e4llt mir sehr gut. Sie beherbergt \u00fcbrigens auch die ansehnlichste Universit\u00e4t der Welt, die Harvard-Universit\u00e4t. Bekannt sind auch die Wal-Ausfl\u00fcge per Boot, wobei man \u00fcber eine Stunde mit dem Schiff braucht, um Wale sehen zu k\u00f6nnen. So fuhr das Boot los, auf einmal die Durchsage, dass das Schiff einen technischen Defekt hat, und wir zur\u00fcck nach Boston fahren m\u00fcssen. Irgendwie schliesst sich der Kreis wieder, am Anfang meiner Weltreise hatte ich in S\u00fcdafrika ja auch immer Pannen mit dem Bus, nur musste ich diesmal meine Schn\u00fcrsenkel nicht zusammenbinden&#8230; \ud83d\ude42 Also ging es zur\u00fcck nach an den Hafen von Boston. Nachdem alle Passagiere ihre Tickets umtauschen konnten, fuhr ich mit dem n\u00e4chsten Boot los. In S\u00fcdafrika sah ich ja auch Wale, zum Schluss sah ich auch wieder diese riesigen Tiere. Ich verbrachte bewusst f\u00fcnf Tage in Boston, ich wollte es einfach gem\u00fctlich nehmen zum Abschluss, Hurry-up-Travel muss schliesslich auch herunterfahren. Eine sehbehinderte Frau fragte mich nach dem Bahnhof. Ich begleitete sie dorthin, worauf sie mich zu einer heissen Schokolade einlud. Auf einmal fing sie an Deutsch zu sprechen. Ihre Eltern stammen aus St. Lucia in der Karibik, geboren wurde sie in London, lebte \u00fcber 20 Jahre in Deutschland und wohnt seit 18 Jahren in den USA, das nennt man International. Dann ging ich zum Fris\u00f6r, der Laden hiess Sportsclip Haircut. So waren \u00fcberall Fernseher aufgestellt, auf denen Sport\u00fcbertragungen zu sehen waren. Das war mal was anderes. W\u00e4hrend dem Haarewaschen sass ich auf einem Massagestuhl, der wie wild vibrierte. Dann bekam ich noch Dampft\u00fccher um meinen Kopf gebunden. Moment, ich wollte einfach einen Haarschnitt. Entschuldigung, aber&#8230; Nichts da, das geh\u00f6rt dazu. Ich wusste gar nicht, wie es um mich geschehen war, offenbar sah ich aus als h\u00e4tte ich Autostop gemacht, dermassen mitgenommen f\u00fchlte ich mich. \ud83d\ude09 Der Haarschnitt war auch mehr Clip als Sports, Gl\u00fcck gehabt, dass meine paar wenigen Haare nicht noch gleich mit einen Baseball-Schl\u00e4ger gestutzt wurden. Sonst noch was? Nein, Danke, das ist alles&#8230; Ich schlenderte noch dem Strand entlang, am letzten Tag versuche ich noch ein paar Sehensw\u00fcrdigkeiten zu besuchen und nat\u00fcrlich meinen Flug am sp\u00e4ten Abend zu erwischen. Nach einem Jahr freue ich mich, wieder in meine Heimat zu kommen. Es wird noch einen Bericht folgen&#8230; Meine Lieben, bis bald! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Thema Universit\u00e4ten: Nun bin ich also in der Stadt der renommiertesten Universit\u00e4t der Welt, der Harvard-Universit\u00e4t. Ja, wer es bis hierher geschafft hat, darf sich ohne weiteres als klug und intelligent bezeichnen. Dementsprechend schwierig ist es, \u00fcberhaupt einen Platz an der Uni zu ergattern. Nicht einmal ganz 6 % der bewerbenden Studenten\/innen schaffen es, das sagt schon alles. Trotz allem hat die Universit\u00e4t rund 20&#8217;000 Studierende, Kostenpunkt f\u00fcr jede\/n Student\/in USD 60&#8217;000 pro Jahr, wobei es auch hier Stipendien geben kann. In diesen Kosten ist dann aber auch alles eingeschlossen, von den Semestergeb\u00fchren \u00fcber das Essen und Unterkunft, dennoch ein stolzer Betrag. Die weiteren Top-Universit\u00e4ten sind bekanntlich die Unis von Oxford und Cambridge in England. Auf den weiteren Pl\u00e4tzen folgen eine weitere Uni in Boston, das Massachusetts Institute of Technology und die Stanford Universit\u00e4t in der N\u00e4he von San Francisco. Die \u00e4ltesteUniversit\u00e4t der Welt stammt aus dem 9. Jahrhundert und liegt in Salerno\/Italien. Die \u00e4lteste Uni der Schweiz ist diejenige in Basel aus dem Jahre 1459. Die gr\u00f6sste Universit\u00e4t der Welt ist die Indira Ghandi National Open University mit sage und schreibe zwei Millionen Studierenden, inklusive diejenigen, die ein Fernstudium absolvieren. Universit\u00e4ten (vom lateinischen universitas magistrorum et scolarium, \u201eGemeinschaft der Lehrenden und Lernenden\u201c) sind wissenschaftliche Hochschulen mit Promotionsrecht, die der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium dienen und ihren Studenten wissenschaftsbezogene Berufsqualifikationen vermitteln sollen. Meine Wissenschaft besteht aus Reisen&#8230; \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. &#8211; 23. September 2014 14. &#8211; 23. September 2014: Um 4.25 Uhr morgens ging mein Flieger in La Paz Richtung Washington mit einem Zwischenstop in Bogota los. 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