{"id":1446,"date":"2014-06-15T00:29:22","date_gmt":"2014-06-14T22:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=1446"},"modified":"2014-06-23T13:22:16","modified_gmt":"2014-06-23T11:22:16","slug":"neuseeland-auckland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/ozeanien\/neuseeland-auckland\/","title":{"rendered":"Neuseeland \/ Auckland"},"content":{"rendered":"<p><strong>6.\/7., 14., 23., 30. Juni 2014<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>5. &#8211; 8. Juni: Nach fast drei Monaten gesundheitsbedingter Zwangspause in der Schweiz war es endlich so weit, ich konnte die Weiterreise meiner Weltreise in Angriff nehmen. Meine Geduld hing wirklich nur noch an einem seidenen Faden. Aber eben, die Gesundheit geht schliesslich vor. Auch wenn ich mich sehr freute \u00fcber den Weiterflug, so brauchte es &#8211; das muss ich an dieser Stelle zugeben &#8211; eine gewisse \u00dcberwindung. Schliesslich begleitet mich trotz allem eine gewisse Unsicherheit wegen meiner Gesundheit. Es t\u00f6nt vielleicht f\u00fcr gewisse etwas komisch, aber es ist, wie es ist. So durfte ich die gr\u00f6sste Passagiermaschine der Welt, ein Airbus A380 der Singapore Airlines in Z\u00fcrich besteigen. Wow, ist das ein Gef\u00fchl, wenn man da drinsitzt. Man merkt fast nicht, wenn dieser Riesenvogel abhebt. Nach \u00fcber 12 Stunden landete ich in Singapur, dann durch den Transit und gleich weiter nach Auckland, ein fast 10 Stunden Flug. M\u00fcde, aber total happy landete ich bei den Kiwis. Ich wurde bereits gewarnt, dass dann die Einreise in Neuseeland nicht die einfachste ist. Ja, das kann man wohl sagen. Fast eine Stunde musste ich anstehen, bis ich die Immigration \u00fcberschreiten konnte. Das ist noch die einfachere Sache. Oh mein Gott, ich sehe offenbar wirklich anders als im Pass aus. Schon wieder musste ich mich rechtfertigen, wieso ich jetzt meine Haare doch anders trage als noch im Pass. Und ja, auch ich bin etwas in die Jahre gekommen, wenn auch ich den Eindruck habe, dass ich erst in den letzten drei Monaten um Jahre \u00e4lter geworden bin. Es geht weiter mit dem Gep\u00e4ck. Kommt ja nicht auf die Idee, irgend etwas zum Essen nach Neuseeland oder ein Staubkorn zu importieren. Da muss man alles angeben. So musste ich auch meine Trekkingschuhe deklarieren, schliesslich k\u00f6nnte es Dreck an den Schuhen haben. Diese musste ich auch auspacken und zeigen. &#8222;Good boy, that&#8217;s very good&#8220; brummelte der Zollbeamte, als ich ihm meine saubere Sohle zeigte. Ich konnte alles wieder einpacken, und nach einem weiteren R\u00f6ntgen meines Gep\u00e4cks (zahlt das eigentlich auch die Krankenkasse?) \ud83d\ude42 war auch ich definitiv in Neuseeland. Ach, du gr\u00fcne Sch&#8230;, dieses Prozedere muss ich in den n\u00e4chsten drei Wochen sage und schreibe vier Mal \u00fcber mich ergehen lassen, da ich bei meinem S\u00fcdsee-Inselh\u00fcpfen immer wieder \u00fcber Neuseeland fliegen muss, mit jeweils einer \u00dcbernachtung in Auckland. Inzwischen schrieben die Geschichtsb\u00fccher mit der Zeitverschiebung bereits der 7. Juni, es war kurz nach Mitternacht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich eine L\u00fccke in meinem Leben habe, obwohl ich doch kein Flash in meinem &#8222;Grind&#8220; hatte&#8230; So wartete ich auf den n\u00e4chsten Bus, der mich ins Stadtzentrum von Auckland brachte. Mitten in der Nacht suchte ich das YMCA-Hostel auf. Eigentlich war es bereits geschlossen, aber ich kl\u00e4rte dies bereits im Vorfeld ab, dass dann der Security-Man mir die n\u00f6tigen Schl\u00fcssel \u00fcbergab. Das klappte vorz\u00fcglich. Sie meinten es sehr gut mit mir. Anstelle eines Mehrbettzimmers machten sie ein Upgrade in ein Einzelzimmer, wie herrlich. Der n\u00e4chste Tag bestand aus Sightseeing der gr\u00f6ssten Stadt Neuseelands. Es ist aber nicht die Hauptstadt&#8230; Per Schiff ging ich hin\u00fcber auf die Nordseite der Stadt, von wo man eine sehr sch\u00f6ne Sicht auf die Skyline geniessen kann. Noch schnell auf den einen &#8222;Hoger&#8220;, dann noch auf einen zweiten. Es f\u00fchlte sich wunderbar an, ich hatte den Eindruck, dass ich wieder an fr\u00fchere Zeiten meiner Weltreise ankn\u00fcpfen konnte. Vergessen ist die Zeit in China, wo ich nicht einmal mehr wusste, wie ich sitzen oder laufen sollte vor Schmerzen! Mein Auspuff funktioniert wieder, der Katalisator spuckt zwischendurch noch&#8230; Hauptsache, der Abgastest ist bestanden! \ud83d\ude09 Am darauffolgenden Tag bestieg ich den Bus Richtung Flughafen. Es wartete meine erste S\u00fcdsee-Insel auf mich, Neukaledonien, vive la France avec ses d\u00e9partements d&#8217;Outre-mer&#8230;<\/p>\n<p>Thema Flaggen: Wenn man nach Neuseeland oder Australien reist, sieht man die Nationalflaggen im Winde wehen. Aber, wo liegt genau der Unterschied der beiden Flaggen, die sich doch sehr \u00e4hnlich sehen? Die Flaggen lassen sich in zwei (Neuseeland), resp. drei (Australien) Bereiche, die sich auf dunkelblauem Hintergrund befinden, unterteilen: Der Union Jack, die Flagge der ehemaligen Kolonialmacht Grossbritannien, befindet sich in der vorderen oberen Ecke der beiden Flaggen. Die Benutzung des Union Jack symbolisiert die Verbundenheit zum Vereinigten K\u00f6nigreich und die Mitgliedschaft Neuseelands und Australiens im Commonwealth of Nations. Auf der rechten Seite der Flagge Neuseelands befinden sich auf blauem Grund vier f\u00fcnfzackige und von einer jeweils 1 cm starken weissen Einfassung umrahmte rote Sterne. Diese stellen das Sternbild Kreuz des S\u00fcdens dar, das Neuseelands Lage auf der S\u00fcdhalbkugel zum Ausdruck bringen soll. Bei der Flagge von Australien steht links, unter dem Union Jack, ein grosser weisser, siebenstrahliger Stern, der Commonwealth Star genannt wird. Sechs Strahlen stehen f\u00fcr die urspr\u00fcnglich sechs Bundesstaaten Australiens, der siebte f\u00fcr die Territorien. Die rechte H\u00e4lfte der Flagge zeigt eine Anordnung von f\u00fcnf weiteren weissen, unterschiedlich grossen Sternen, die das Sternbild das Kreuz des S\u00fcdens repr\u00e4sentieren. Einer davon ist f\u00fcnfstrahlig, die \u00fcbrigen vier siebenstrahlig. Alles klar? Man merke: Der grosse Unterschied liegt darin, dass die Neuseel\u00e4nder nur vier rote Sterne ben\u00f6tigen, um das Sternbild Kreuz des S\u00fcdens darzustellen, die Australier hingegen ben\u00f6tigen deren f\u00fcnf weisse. Wer noch weitere Flaggen mit dem Union Jack und\/oder Sternen im Internet nachschauen m\u00f6chte, kann das selbstverst\u00e4ndlich tun. Zu empfehlen sind Cook-Inseln, Tuvalu oder Salomonen. Wenn ich wieder zur\u00fcck in der Schweiz sein werde, gibt es dann einen Test!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6.\/7., 14., 23., 30. Juni 2014 &nbsp; 5. &#8211; 8. Juni: Nach fast drei Monaten gesundheitsbedingter Zwangspause in der Schweiz war es endlich so weit, ich konnte die Weiterreise meiner Weltreise in Angriff nehmen. 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