{"id":1380,"date":"2014-03-06T08:00:33","date_gmt":"2014-03-06T06:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=1380"},"modified":"2014-04-11T14:25:01","modified_gmt":"2014-04-11T12:25:01","slug":"china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/asien\/china\/","title":{"rendered":"China"},"content":{"rendered":"<p><strong>21. Februar &#8211; 17. M\u00e4rz 2014<\/strong><\/p>\n<p>21. &#8211; 27. Februar: Am Morgen packte ich meine letzten Sachen zusammen, um zum Bahnhof in Hongkong zu gehen. Ich war froh, dass ich dieses Loch von Unterkunft verlassen konnte, eigentlich h\u00e4tte ich schon fr\u00fcher anders reagieren m\u00fcssen, aber im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer schlauer. Am Bahnhof nahm ich noch schnell ein Fr\u00fchst\u00fcck und schon bald fuhr der Zug nach China los. Meine erste Station in China war Guangzhou, fr\u00fcher als Kanton bekannt. Das ist eine zweist\u00fcndige Zugfahrt von Hongkong entfernt. In Guangzhou mussten alle Passagiere die Immigration passieren. Die nette Dame am Schalter wollte mich jedoch nicht einreisen lassen. Ich sei nicht derjenige wie auf dem Pass. Ach so, wer war ich denn sonst? Nein, ich sehe nicht gleich wie auf dem Foto im Pass aus, meinte sie in Kantonesisch. Daf\u00fcr gab es nur zwei Erkl\u00e4rungen: Entweder sah ich dermassen verschi&#8230; aus, und die letzten Tage hatten mich tats\u00e4chlich mitgenommen oder die Immigration-Beamtin ist schlichtweg ein Genie und hat doch gleich entdeckt, dass mit meinen Lockenwicklern im Jahr 2005, als ich den Pass ausstellen liess, etwas ge\u00e4ndert wurde&#8230; \ud83d\ude09 Damals wickelte ich n\u00e4mlich meine Haare jenen Weg ein, heute halt den anderen Weg&#8230;! Aber, dass sie das gleich gemerkt hat, Hut ab! \ud83d\ude42 Nachdem ihre Vorgesetzte mich auch noch begutachtete, und ich genau so l\u00e4chelte wie 2005 durfte auch ich noch nach China einreisen. Wie muss ich mir diesen Aufenthalt in China verdienen?! Auf den Philippinen lernte ich einen Chinesen aus Guangzhou kennen, der mir liebensw\u00fcrdigerweise alles aufschrieb und Bilder per Email schickte, was ich alles machen sollte in seiner Heimatstadt. Er war immer noch auf den Philippinen, sonst h\u00e4tte er mir die ganze Stadt gezeigt. So schrieb er mir ein chinesisches Restaurant auf, in welchem ich unbedingt, und wirklich unbedingt ein warmes Doppel-Shake mit Vanillegeschmack ausprobieren sollte, ich w\u00fcrde es \u00fcber alles lieben! Also, ging ich dorthin. Kein Mensch sprach auch nur ein Wort Englisch. So zeigte ich auf meinem iPad die Spezialit\u00e4t. Oh, oh, oh! Dann wurde ich an einen Tisch mit Chinesen gesetzt. Da sass ich also, als w\u00e4re ich von einem anderen Planeten. Dann kam diese Spezialit\u00e4t. Es war ein warmer Pudding mit Vanillegeschmack. Doch, ich mochte es. Selbstverst\u00e4ndlich musste ich davon ein Foto machen, um den Beweis dem Chinesen zu schicken. Das halbe Restaurant musste wegen mir lachen. Nun, gut, war mir doch Wurst, bin ja nicht alle Tage hier. Und wenn ihr dann mal ein Fondue in der Schweiz fotografiert, dann lache ich dann auch&#8230; \ud83d\ude09 So schaute ich mir die paar Sehensw\u00fcrdigkeiten von Guangzhou an. Es war gar nicht so \u00fcbel dort. Aber das Wetter&#8230; Es war grau in grau, als Abwechslung kommt ein wenig Nebel auf&#8230; So ist es halt. Anstelle von 13 Stunden Zugfahrt, entschloss ich mich, per Flugzeug nach Guilin zu fliegen, ich f\u00fchlte mich immer noch nicht so gut. Guilin ist bekannt f\u00fcr den Li Fluss, der sich zwischen die lieblichen H\u00fcgel, die aussehen wie der Zuckerhut in Rio, schl\u00e4ngelt. Muss diese Landschaft sch\u00f6n sein, wenn es sonnig ist&#8230; Auch hier nichts neues vom Wetter, grau, einfach grau. Aber dieses Grau gab dem ganzen einen mystischen Touch. Von Guilin flog ich dann weiter nach Chongqing. Wer noch nie in China war, kennt diese Stadt kaum. Ist ja auch unbedeutend mit gerade mal 29 Millionen Einwohnern. Irgendwo m\u00fcssen ja diese 1,4 Milliarden Chinesen leben. Ich ging nach Chongqing, weil ich eine Flussfahrt auf dem Yangtze-Fluss machen wollte. Also buchte ich bei einem chinesischen Reiseb\u00fcro eine Flussfahrt. Wie diese rausgekommen ist, erf\u00e4hrt ihr im n\u00e4chsten Bericht.<\/p>\n<p>Thema Bev\u00f6lkerung: China hat mit 1,35 Mrd. die weltweit gr\u00f6sste Bev\u00f6lkerung. Es ist eigentlich schon wahnsinnig, ein System aufzubauen, dass diese grosse Anzahl Einwohner im Griff hat. China verfolgt ja immer noch die Ein-Kind-Politik, wonach ein verheiratetes Paar ein Kind haben darf, sonst bezahlt man eine Kindessteuer, wenn man mehr als ein Kind hat. Offenbar soll diese Politik gelockert werden, aber nur in bestimmten F\u00e4llen. Indien folgt mit 1,1 Mrd. Einwohnern. Wie viele es tats\u00e4chlich sind, weiss wohl niemand so richtig. In Europa hat Russland am meisten Einwohner mit 112 Mio. Als gr\u00f6sstes westeurop\u00e4isches Land gilt Deutschland mit einer Bev\u00f6lkerung von 83 Mio. Die Schweiz hat 8,1 Mio. Einwohner. Bev\u00f6lkerungsm\u00e4ssig das kleinste Land der Welt ist Vakistanstadt mit gerade mal 800 Einwohnern. Liechtenstein hat 36&#8217;000 und liegt damit knapp vor Monaco und San Marino.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21. Februar &#8211; 17. M\u00e4rz 2014 21. &#8211; 27. Februar: Am Morgen packte ich meine letzten Sachen zusammen, um zum Bahnhof in Hongkong zu gehen. 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