{"id":134,"date":"2013-09-20T09:00:13","date_gmt":"2013-09-20T07:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/?p=134"},"modified":"2013-09-26T21:22:00","modified_gmt":"2013-09-26T19:22:00","slug":"krugernationpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.raymondontour.ch\/blog\/afrika\/krugernationpark\/","title":{"rendered":"S\u00fcdafrika \/ 1. Safari"},"content":{"rendered":"<p><strong>16. &#8211; 26. September 2013<\/strong><\/p>\n<p>Viktoria-Wasserf\u00e4lle (Zimbabwe) &#8211; Chobe Nationalpark (Botswana) &#8211; Kr\u00fcger Nationalpark (S\u00fcdafrika)<\/p>\n<p>23. &#8211; 26. September:\u00a0Am Montag\u00a0ging es \u00fcberp\u00fcnktlich\u00a0um 6 Uhr\u00a0auf die Fahrt von Jo&#8217;burg zum Kr\u00fcger-Nationalpark, ein Evergreen in S\u00fcdafrika. Der Kr\u00fcger-Nationalpark hat die ungef\u00e4hre Gr\u00f6sse von Wales, den Niederlanden oder Israel. Und in diesem Nationalpark sind die Big Five zu finden. Diese Tiere sind der L\u00f6we (wie k\u00f6nnte es auch anders sein), B\u00fcffel, Leopard, Elefant und das Nashorn. Wie bereits in einem anderen Bericht geschrieben, ist es am schwierigsten einen Leoparden zu finden. Dieses Tier ist sehr scheu und hat jeweils sein eigenes Territorium, das es auch verteidigt. Deshalb ist es auch nicht in einer Herde oder Familie &#8211; wie die L\u00f6wen oder Elefanten &#8211; zu finden, sondern ist ein Einzelg\u00e4nger. Wir hatten ja bereits das Gl\u00fcck eine Mutter mit ihrem Jungen im Chobe-Nationalpark zu sehen. Von Jo&#8217;burg fuhren wir also Richtung Osten \u00fcber eine Panorama-Route bis kurz von den Kr\u00fcger-Park, wo wir in einem Camp wohnen. Wiederum bin ich alleine in einem Zelt, d.h. vor allem mehr Platz. Am Nachmittag \u00a0besuchten wir eine Tierauffangstation, war interessant. In der Nacht h\u00f6rt man verschiedene Spezien. Grillen, Br\u00fcllende L\u00f6wen von weitem, undefinierbare Ger\u00e4usche und Geschnarchel im Zelt nebenan! Am n\u00e4chsten Tag wurden wir um 4.30 Uhr geweckt, um bei \u00d6ffnung des Kr\u00fcger-Nationalparks parat zu sein. Bis 14.30 Uhr fuhren wir umher, sahen wiederum viele Tiere. Nach kurzem Stop im Camp ging es bereits weiter zu einem Night Game Drive (Nacht-Wildtier-Fahrt). Von weitem sieht man in der Nacht jeweils Augen leuchten, und bis man ganz nah ist, weiss man nie was auf einem wartet. War ganz cool! Hier in S\u00fcdafrika wird es relativ fr\u00fch dunkel, gegenw\u00e4rtig um ca. 18.15 Uhr. N\u00e4chster Tag, gleiches Prozedere: 4.30 Uhr Tagwache. Danach fuhren wir nochmals in den Kr\u00fcger-Nationalpark, um in einen anderen Teil des Nationalparks Tiere zu finden. Selbstverst\u00e4ndlich sahen wir welche, aber ich glaube sie haben gerade ihr Sal\u00e4r erhalten und waren damit besch\u00e4ftigt, dieses zu vergraben. Wir sahen n\u00e4mlich nicht sehr viele&#8230; Noch eine Nacht im Zelt, jupi, dann wieder ein normales Bett unter dem Kopf. Ich und Campen, irgendwie verstehen wir uns beide nicht so&#8230; Dennoch ist es einmalig, diesen wundervollen Kontinent so erleben zu d\u00fcrfen. Ich habe ja noch zwei Camping-Safaris vor mir. Bevor wir zur\u00fcck nach Jo&#8217;burg fuhren, machten wir einen Halt beim Blyde-River-Canyon, der drittgr\u00f6sste Canyon der Welt. Diese Aussicht, einfach wow! Danach gab es noch eine F\u00fchrung in den Echo Caves, ganz sch\u00f6ne Grotten. Also, ich muss schon sagen, das s\u00fcdliche Afrika ist eine Reise wert. Morgen geht es mit dem Bus Richtung Drakensberge, auf geht&#8217;s zu neuen Erlebnissen.<\/p>\n<div>Thema Tiere: Als Beispiel nehme ich den Elefanten, das ich wirklich ein faszinierendes Tier finde. Ein ausgewachsener Elefant kann bis 6 Tonnen wiegen, trinkt t\u00e4glich ca. 150 Liter Wasser, wobei er 9 Liter in seinem R\u00fcssel behalten kann. Er frisst t\u00e4glich 300 kg Futter, zum Gl\u00fcck muss man nicht alles r\u00fcsten und waschen&#8230; Er wird im Durchschnitt 60 Jahre alt. Seine Ohren braucht er zum Abk\u00fchlen seiner K\u00f6rpertemperatur, indem er diese wie f\u00e4chert. Endlich verstehe ich, weshalb Prinz Charles so grosse Ohren hat. Bei einer solch heissen Frau, m\u00fcsste ich mich auch abk\u00fchlen! \ud83d\ude42 Oder habe ich es doch nicht richtig verstanden?<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>19. &#8211; 22. September: Am Morgen sind wir zur Safari-Lodge in Viktoria-Falls gefahren, von wo man einen herrlichen Ausblick auf ein Wasserloch in der Gegend hat. Es kamen nicht so viele Tiere vorbei, dennoch war es einen Besuch wert. Am sp\u00e4teren Nachmittag machten wir einen Ausflug auf dem Zambesi-Fluss, eine Sunset-Cruise. Normalerweise sollte man ziemlich viele Tiere sehen, aber offenbar war es den meisten Tieren auch zu heiss. Dennoch sahen wir vom Boot aus Elefanten, verschiedene V\u00f6gel, ein Krokodil und Nilpferde.\u00a0Ich wurde an einen Tisch mit zwei \u00e4lteren Ladies und einen englischen Sir gesetzt. Es war noch\u00a0lustig. Die Dame neben mir meinte, dass sie schon gut zu mir schauen w\u00fcrde und trichterte mir mindestens drei Mal ein, dass ich mich regelm\u00e4ssig zu Hause melden soll, wenn ich doch so lange unterwegs sei. Ja, Mami, verstanden! Nachdem die Sonne das Guetnacht-Gschichtli fertig h\u00f6rte, zeigte sie sich im sch\u00f6nsten Pyjama. Einmalig dieser Anblick \u00fcber dem Zambesi. W\u00e4hrend der Fahrt haben wir Snacks und s\u00e4mtliche Drinks umsonst bekommen. Die Gl\u00e4ser wurden gut gef\u00fcllt, der Wein bis zuoberst vom Glas, TIA. Meine Sitznachbarin lud mich dann schon mal zu ihr nach Vancouver ein. Allzu schade, dass meine Weltreise nicht nach Kanada f\u00fchrt&#8230; Ich glaube noch eine Stunde Sunset-Cruise, und sie h\u00e4tte mir den Code ihres Bankkontos verraten! \ud83d\ude09 Sie stellte auch fest, dass jedes weitere Weinglas besser schmecken w\u00fcrde. Als Snacks gab es u.a. Krokodil-Schwanz zum probieren, schmeckt wie Poulet. Zum Abendessen gingen wir zu Mama Africa, ein sehr gutes Restaurant vor Ort. Dort versuchte ich Kudu-Fleisch, the Hunter&#8217;s day pot. F\u00fcr meine Beisserli war es etwas z\u00e4h. Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir Richtung Botswana zur\u00fcck, zum Chobe-Nationalpark, ein weiteres Highlight dieser Reise. Dieser Nationalpark ist ber\u00fchmt f\u00fcr die Vielfalt der Tiere. Man bekommt fast alles unter die Lupe, ausser Nash\u00f6rner. Und wir wurden nicht entt\u00e4uscht. In einem 4 x 4 Gel\u00e4ndewagen fuhren wir mit einem Guide umher. Die Frage ist jeweils, ob man einen Leopard zu Gesicht bekommt. Hey, und tats\u00e4chlich sahen wir eine Leoparden-Mutter mit ihrem Jungen auf einem Baum am Fressen. Die Leoparden tragen ihre Beute jeweils auf einen Baum und fressen diese dort. Die Beute kann bis 100 kg wiegen! Als weiteres neues Tier sahen wir L\u00f6wen. Es ist wirklich eine spannende Reise im s\u00fcdlichen Afrika, TIA. Am n\u00e4chsten Tag nahmen wir die R\u00fcckreise nach Jozi, wie Jo&#8217;burg auch genannt wird, in Angriff. 700 km durch Botswana, aber es gibt immer etwas zu sehen. Wir \u00fcbernachteten nochmals im S\u00fcden von Botswana, bevor wir die Grenze nach S\u00fcdafrika passierten. In Jo&#8217;burg angekommen, wusste jedoch niemand etwas \u00fcber unsere \u00dcbernachtung, TIA. Nun, es gibt immer eine L\u00f6sung. Ich hatte sogar Zeit eine Waschmaschine zu machen. Morgen geht es\u00a0um 6 Uhr\u00a0weiter Richtung Kr\u00fcger-Nationalpark. Ich freue mich aufs n\u00e4chste Abenteuer.<\/p>\n<p>Thema Bev\u00f6lkerung: Als Beispiel nehme ich Botswana. Dieses Land ist gut eineinhalb Mal so gross wie Deutschland, hat aber gerade mal 2,1 Mio. Einwohner. Die Lebenserwartung war 1991 bei 63 Jahren. Infolge der AIDS-Epidemie betr\u00e4gt sie heute nur noch 31 Jahre, verr\u00fcckt und macht einem nachdenklich. Dabei w\u00e4re Afrika so ein reicher Kontinent und jeder k\u00f6nnte gen\u00fcgend Essen und medizinische Grundversorgung erhalten, w\u00e4re dieser Reichtum gleichm\u00e4ssig verteilt, und nicht auf ein paar korrupte K\u00f6pfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>16. &#8211; 19. September: Am 16. September sollte ich um 5 Uhr Morgens abgeholt werden. Soweit so gut. Um 5 Uhr kam mein Gastvater und sagte, dass er ein Telefonruf erhielt, wonach ich erst um 6 Uhr abgeholt werde. Nun, this is Africa (TIA; merkt euch diese Abk\u00fcrzung, sie wird bestimmt noch mehrmals erw\u00e4hnt). Also, wartete ich halt, ist ja auch nicht weiter schlimm, obwohl ich gerne noch ein wenig l\u00e4nger geschlafen h\u00e4tte. Oh Wunder, um 5.30 Uhr wartete dann der Kleinbus bereits auf mich. Nachdem wir noch andere G\u00e4ste in Jo&#8217;burg aufgeladen haben, im ganzen sind wir 5 G\u00e4ste, ein amerikanisches Ehepaar, ein Deutscher, eine Niederl\u00e4nderin und meine Wenigkeit, sind wir Richtung Norden gefahren zur Grenze nach Botswana. Es sollte eine lange Fahrt werden, 900 km waren geplant. Nachdem wir Geld gewechselt und die ersten Eink\u00e4ufe get\u00e4tigt haben, sind wir in unsere Unterkunft gefahren, Elephant Sands hiess sie. Ein vielversprechender Name habe ich gedacht, und wir wurden nicht entt\u00e4uscht. So bekam ich die ersten freilebenden Elefanten in meinem Leben zu Gesicht, gerade mal 6 Meter von mir entfernt. Wir errichteten unser Camp. Ich und Zelten, die meisten von euch wissen, was mir dies bedeutet. Ich habe w\u00e4hrend der ersten sieben Tagen ein eigenes Zelt, mit viel Platz. Am n\u00e4chsten Morgen sind wir ganz in den Norden von Botswana gefahren. Auf dem Weg bekamen wir gleich neben der Schnellstrasse Giraffen, Elefanten, Warzenschweine, Paviane und verschiedene V\u00f6gel zu sehen. Im L\u00e4nderdreieck von Botswana, Sambia und Zimbabwe passierten wir die Grenze ins letzt erw\u00e4hnte Land. Ein Visum mehr im Pass und USD 45 weniger im Portmonnaie, das gleicht sich doch wieder aus. Noch eine Stunde Fahrt und wir erreichten die Viktoria-Wasserf\u00e4lle, ein Naturschauspiel, ein Traum, einfach wow! Ich hoffe, dass die Bilder auch entsprechend r\u00fcber kommen. Am n\u00e4chsten Tag sind wir \u00fcber die Grenze nach Sambia gefahren, wo wir einen Ausflug zu den Viktoria-Wasserf\u00e4llen auf der sambischen Seite gebucht haben. An der Grenze \u00fcbergab ich meinen Pass mit dem Geld f\u00fcrs Visum. Nach etwa 15 Minuten meinte die Zollbeamtin, dass ich noch gar nicht bezahlt h\u00e4tte, TIA (auch schon geh\u00f6rt, oder?). Schlussendlich hat es dann doch noch geklappt, wenigstens f\u00fcr mich, nicht jedoch mit der Gehaltsaufbesserung f\u00fcr die Zollbeamtin. Spray Boat Trip hiess der Ausflug. Ich dachte, dass wir einen Bootstrip unten zu den Wasserf\u00e4llen machen w\u00fcrden. Schliesslich gingen wir nach einem abenteuerlichen Abstieg zum Zambesi-River, der \u00fcber die Viktoria-Wasserf\u00e4lle st\u00fcrzt, mit Gummibooten unter den Wasserfall auf der sambischen Seite und badeten dort. Es war ein herrliches Gef\u00fchl. Am Abend gingen wir nochmals zu den Viktoria-Wasserf\u00e4llen auf der Zimbabwe Seite eine gef\u00fchrte Moonlight-Tour machen. So sahen wir unter dem (Fast-) Vollmond einen Regenbogen zwischen den Gischtwolken, sehr cool. Heute geht es noch auf dem Zambesi auf eine Sunset Cruise, von wo man aus verschiedene Tiere sehen kann, bin gespannt. Unser Guide heisst David, ein ganz netter Kerl, kocht sehr gut. Wir wissen jeweils nicht immer genau, wann wir wo sein sollten, aber irgendwie klappt es doch noch, TIA.<\/p>\n<p>Thema Viktoria-Wasserf\u00e4lle: geh\u00f6ren zum UNESCO-Weltkulturerbe; wenn der Zambesi Fluss Hochwasser f\u00fchrt, dann erstreckt sich der Wasserfall \u00fcber eine Breite von ca. 1700 m, wobei der Grossteil auf die Seite von Zimbabwe f\u00e4llt. Wasserfall-H\u00f6he: 110 m. Zur Zeit wenig Wasser, und gerade deshalb sehenswert, weil die Wassergischt nicht allzu gross ist.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Noteworthy; font-size: 18px; font-weight: bold; line-height: 24px; -webkit-tap-highlight-color: rgba(26, 26, 26, 0.296875); -webkit-composition-fill-color: rgba(130, 98, 83, 0.0976563); -webkit-composition-frame-color: rgba(191, 107, 82, 0.496094);\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. &#8211; 26. 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